Beziehung mit mir selbst, Trauma

Trauma? Ich doch nicht!

Wenn Du ‚Trauma‘ hörst, denkst Du das dann auch? ‚Ich doch nicht! Eigentlich hatte ich immer Glück im Leben.‘

Trauma ist Teil eines jeden Lebens. Trauma und traumatische Erfahrungen passieren. Das lässt sich nicht verhindern. Aber unter den Auswirkungen müssen wir nicht unser ganzes Leben leiden. Das lässt sich verhindern.

Ein Autounfall, ein Sturz, eine schlimme Nachricht, eine Operation, der Tod eines geliebten Menschen, ein finanzieller Verlust, das Scheitern einer Ehe – all das kann traumatisch sein und ist es in den meisten Fällen auch. Ja, auch Krieg und Gewalterfahrung traumatisieren, natürlich. Für die meisten von uns sind es allerdings eher ‚alltägliche, normale‘ Ereignisse, die anscheinend so vielen Menschen passieren und denen wir daher keine grosse Schwungkraft beimessen.

Weit gefehlt! Traumata haben eine enorme Wirkung auf unseren Körper, sind sie doch, rein physiologisch gesehen, gespeicherte Stressenergie. In zweiter Linie wirken sie sich auf so ziemlich alles aus: Glaubenssätze, Empfindungen und Empfindungsfähigkeit, Herz- und Atemfrequenz, Blutdruck, unser Erleben der Welt, Stresstoleranz, Fähigkeit zur Lebensfreude, Resilienz, Beziehungsfähigkeit, Fähigkeit zur Ruhe zu kommen und und und.

Dabei gilt: je früher im Leben das als traumatisch erlebte Ereignis geschehen ist um so tiefer hat es sich in die tiefsten Strukturen unseres Nervensystems und Gehirns eingebrannt. Und das gilt schon für die Entwicklung im Mutterleib.

Was braucht es, um Traumata zu verarbeiten? Ist Heilung möglich? Was wenn ich mich nicht erinnern kann? Wie kann ich Hilfestellung leisten in einer traumatischen Situation? Wie kann ich für meine Kinder da sein? Viele interessante Fragen, die hier im Blog, in Veranstaltungen und natürlich in Einzelsitzungen angesprochen werden.

 

Allgemein, Trauma

Interview in der Mallorca-Zeitung

Die Mallorca-Zeitung widmete in der Ausgabe vom 16.11.2017 dem „BeziehungsRaum Mallorca“ ein ganze Seite.

„Früher war kein Platz für Gefühle“

Von Lars Kreye

Man kommt einfach nicht um sie herum: Beziehungen. Ob im Job oder privat, irgendwie müssen wir ja miteinander umgehen. Ist man unglücklich mit seinen Beziehungen, kann man sie entweder beenden, neue eingehen oder man tritt innerlich einen Schritt zurück und schaut sich seine Beziehungsmuster einmal genauer an. Wolfgang Zapf hilft dabei. Der 63-Jährige ist Trauma- und Beziehungscoach, hat eine Praxis in München und am Ammersee – ab 2018 auch auf Mallorca. Zapf gibt Seminare zu dem Thema Beziehungen, am Freitag 10.11. hat er den Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe auf Mallorca gemacht. Zusammen mit Heidi Zinnel und Julia Schlosser hat er die Initiative „Beziehungsraum-Mallorca“ gegründet. Die drei Therapeuten wollen regelmäßig in Felanitx Workshops zu den Themen Trauma, Bindung, Beziehungen, Sexualität und Familie geben. Die MZ traf Zapf vor der Eröffnungs-Veranstaltung.

Hier das ganze Interview lesen

Familie, Paarbeziehung, Trauma

Beziehung beginnt früher als angenommen

Die meisten haben es schon gehört oder in sich selbst erkannt: Beziehung beginnt in mir, beginnt mit der Beziehung, die ich zu mir selbst habe.

Doch was beeinflusst die Qualität der Beziehung, die ich zu mir selbst habe? Wie entsteht diese? Was spielt dabei eine Rolle?

Glaubenssätze zum Beispiel: über mich, andere und das Leben wie zum Beispiel ‚ich bin liebenswert‘, ‚traue keinem Fremden‘ oder ‚das Leben ist ungerecht‘ – Glaubenssätze wie diese spielen eine Rolle. Weiterlesen „Beziehung beginnt früher als angenommen“