Wie Trauma unser Erleben der Welt beeinflusst

Ein Vortrag von Julia Schlosser, der einiges an Erkenntnis verspricht. Denn frühes Trauma, aber auch Schocktrauma hat eine Wirkung auf unser subjektives Erleben. Vielleicht ist es schon aufgefallen: wir nehmen die Menschen um uns herum, das was in der Welt passiert, unsere Umgebung, Arbeit etc doch immer nach einem bestimmten Strickmuster wahr. Das ist weniger Psychologie, mehr Physiologie. Sprich: gespeicherter Stress im Nervensystem und eine einzigartige ‚Verkabelung‘ im Gehirn auf Grund der eigenen Biographie. Das etwas zu beleuchten soll Thema dieses Vortrags sein. Spannend für uns alle und besonders für Eltern. Willkommen! Freiwilliger Beitrag (empfohlen ab €15).

Beziehung mit mir selbst, Trauma

Trauma? Ich doch nicht!

Wenn Du ‚Trauma‘ hörst, denkst Du das dann auch? ‚Ich doch nicht! Eigentlich hatte ich immer Glück im Leben.‘

Trauma ist Teil eines jeden Lebens. Trauma und traumatische Erfahrungen passieren. Das lässt sich nicht verhindern. Aber unter den Auswirkungen müssen wir nicht unser ganzes Leben leiden. Das lässt sich verhindern.

Ein Autounfall, ein Sturz, eine schlimme Nachricht, eine Operation, der Tod eines geliebten Menschen, ein finanzieller Verlust, das Scheitern einer Ehe – all das kann traumatisch sein und ist es in den meisten Fällen auch. Ja, auch Krieg und Gewalterfahrung traumatisieren, natürlich. Für die meisten von uns sind es allerdings eher ‚alltägliche, normale‘ Ereignisse, die anscheinend so vielen Menschen passieren und denen wir daher keine grosse Schwungkraft beimessen.

Weit gefehlt! Traumata haben eine enorme Wirkung auf unseren Körper, sind sie doch, rein physiologisch gesehen, gespeicherte Stressenergie. In zweiter Linie wirken sie sich auf so ziemlich alles aus: Glaubenssätze, Empfindungen und Empfindungsfähigkeit, Herz- und Atemfrequenz, Blutdruck, unser Erleben der Welt, Stresstoleranz, Fähigkeit zur Lebensfreude, Resilienz, Beziehungsfähigkeit, Fähigkeit zur Ruhe zu kommen und und und.

Dabei gilt: je früher im Leben das als traumatisch erlebte Ereignis geschehen ist um so tiefer hat es sich in die tiefsten Strukturen unseres Nervensystems und Gehirns eingebrannt. Und das gilt schon für die Entwicklung im Mutterleib.

Was braucht es, um Traumata zu verarbeiten? Ist Heilung möglich? Was wenn ich mich nicht erinnern kann? Wie kann ich Hilfestellung leisten in einer traumatischen Situation? Wie kann ich für meine Kinder da sein? Viele interessante Fragen, die hier im Blog, in Veranstaltungen und natürlich in Einzelsitzungen angesprochen werden.

 

Beziehungs-Muster beenden, Beziehungs-Ressourcen entwickeln

Tagesworkshop mit Wolfgang Zapf.
Für Paare und Singles.

Freiwilliger Beitrag für diesen Tag (empfohlen ab € 120)!

Teilnahme am Vortrag vom Vorabend empfohlen, aber nicht unbedingt erforderlich.

 

Inhalt:
Wache, nährende Beziehungen erfordern Achtsamkeit (mit sich selbst vor allem!), die Fähigkeit zur Autonomie (Stichwort: „Grenzen setzen“) und echte Offenheit für Kontakt und Nähe.

Interessant ist, dass wir uns eigentlich alle nach Nähe und Kontakt sehnen, aber die meisten sich gleichzeitig subtil davor schützen und fernhalten. Wir suchen die Liebe „á la Bollywood“, haben aber das Vertrauen in unser eigenes Willkommen-sein verloren oder gar nicht entwickeln können. Tiefe Enttäuschungen haben uns zu Resignation und Rückzug verleitet – so schläft unsere Liebesfähigkeit geschützt im Schloss den Dornröschen-Schlaf und wir hoffen auf den Prinzen, die Prinzessin…

Durch achtsames Erforschen unserer in der Kindheit geprägten Verhaltens- und Reaktionsmuster und durch kleine Übungen entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ressourcen für nährende Beziehungen weiter. Verlustängste, Schuldgefühle, Glaubenssätze, Rückzugstendenzen und unklare Grenzen verlieren damit mehr und mehr an Gewicht. Wir können UNS mehr öffnen und müssen weniger auf das Außen hoffen.

Wenn sich unabhängige Menschen begegnen, die so frei sind, nichts voneinander zu brauchen, aber offen sind für präsenten Kontakt, dann entsteht ein wahrhaft nährendes Feld von bedingungsloser Liebe.


Hinweis: Es ist im Workshop nicht nötig, mehr von sich zu zeigen als man will. Aber es ist auch erlaubt (und heilsam), sein persönliches Anliegen offen zu erforschen. Beides wird absolut respektiert!

Fragen gerne an Wolfgang Zapf. Bitte zur Anmeldung das Formular unten benutzen.

Familie, Paarbeziehung, Trauma

Beziehung beginnt früher als angenommen

Die meisten haben es schon gehört oder in sich selbst erkannt: Beziehung beginnt in mir, beginnt mit der Beziehung, die ich zu mir selbst habe.

Doch was beeinflusst die Qualität der Beziehung, die ich zu mir selbst habe? Wie entsteht diese? Was spielt dabei eine Rolle?

Glaubenssätze zum Beispiel: über mich, andere und das Leben wie zum Beispiel ‚ich bin liebenswert‘, ‚traue keinem Fremden‘ oder ‚das Leben ist ungerecht‘ – Glaubenssätze wie diese spielen eine Rolle. Weiterlesen „Beziehung beginnt früher als angenommen“